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FAQ

Thema: Eintragung

Thema: Transport & Lieferzeiten

Thema: Technische Informationen


Thema: Eintragung

Müssen die „neuen“ Felgen vom TÜV abgenommen werden?

Allgemein gilt: Weichen die technischen Daten der Felgen (Breite / Größe) von den Vorgaben im Fahrzeugschein ab und es existiert keine ABE, muss eine gesonderte Abnahme / Einzelabnahme durch den TÜV erfolgen.

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Existieren für die Felgen TÜV-Teilegutachten?

Ein TÜV Teilegutachten ist die häufigste Form der Genehmigung bei Tuning-Teilen. Das Teilegutachten enthält genaue Anweisungen und Auflagen. Um zu vermeiden, dass Tuning Teile falsch angebracht oder Modifikationen falsch durchgeführt werden, muss das Fahrzeug nach dem Umbau einem TÜV Prüfer vorgeführt werden. Bei wheels4low.com besitzen nur gesondert gekennzeichnete Felgen ein TÜV-Teilegutachten.

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Ist die Eintragung der Felgen auch ohne TÜV-Teilegutachten möglich?

Natürlich können die Felgen auch ohne TÜV-Teilegutachten eingetragen und für die Straßennutzung zugelassen werden. Alle eintragungsrelevanten Daten sind in die Felgen vom Hersteller eingegossen.

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Können Probleme bei der Eintragung auftreten?

Vereinzelt können bei der Eintragung der Felgen Probleme auftreten. Die Gründe hierfür sind vielseitig und oft sehr unterschiedlich. Häufigste Ursachen sind unerfahrene Prüfer (bisher keine Eintragung US-Chromfelgen), mangelhafte Recherche vor dem Kauf der Felgen und unprofessionelle Umbauten am Fahrzeug.

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Wie hilft wheels4low bei der Eintragung?

Wheels4low unterstützt Sie von Beginn an professionell und kompetent. Unsere Kundenberater nennen Ihnen alle wichtigen technischen Daten zu den Felgen, geben Ihnen „eintragungsrelevante“ Informationen und benennen Ihnen Referenzen. Gerne empfehlen wir Ihnen auch einen Prüfer in Ihrer Nähe, der über ausreichend Erfahrung bei der Einzelabnahme von Chromfelgen verfügt.

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Was ist die wheels4low-Vertrauensgarantie?

Vertrauen ist gut, Garantie ist besser. Wenn wir Ihnen nach Prüfung Ihrer Angaben, die Eintragung bei „unseren“ Partnern zugesagt haben, diese im Nachhinein jedoch nicht möglich ist, können Sie die Felgen innerhalb von 1 Monat nach Kauf zurückgeben. Das Rückgaberecht zählt nicht bei falschen Angaben, unfachmännischem Einbau, mangelnder Freigängigkeit oder anderen technischen Fahrzeugmängeln.

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Thema: Transport & Lieferzeiten

Wie lang sind die normalen Lieferzeiten?

Je nach Verfügbarkeit beim Lieferanten können wir die bestellten Chromfelgen innerhalb von 4 - 6 Wochen an Sie liefern. Der genaue Liefertermin wird Ihnen nach Eingang der Bestellung genannt. Natürlich informieren wir Sie zeitnah, sollten wir einmal eher oder später liefern.

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Warum dauert die Bestellung so lange?

Alle Felgen bei wheels4low sind original US-Chromfelgen und werden nach individuellem Kundenwunsch gefertigt und bestellt. Alle Varianten auf Lager zu haben ist aus betriebswirtschaftlichen und logistischen Gründen nicht sinnvoll. Durch Sammelbestellungen reduzieren wir die Transportkosten und reichen diese Ersparnis an unsere Kunden direkt weiter.

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Kann wheels4low die Felgen auch schneller liefern?

Als Zusatzservice bieten wir Ihnen eine Expressbestellung an. Hierbei können wir Ihnen die Felgen innerhalb von 2 – 3 Wochen liefern. Bitte sprechen Sie mir Ihrem Kundenberater über die Kosten und genauen Liefertermine.

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Welche Transportkosten entstehen im Normalfall?

Die Kosten für den Versand pro Chromfelge gestalten sich wie folgt:

Innerhalb Deutschland:
10,00 Euro DHL / UPS Postpaket (500 Euro pro Felge versichert)
12,50 Euro GLS Expressversand 17 oder 18 Zoll Felge (bis 750 Euro pro Felge versichert)
14,00 Euro GLS Expressversand 19, 20, 22, 24 Zoll Felge (bis 750 Euro pro Felge versichert)
14,00 Euro GLS Expressversand für Komplettradsatz (bis 750 Euro pro Rad versichert)
International:
20,00 Euro Benelux, Dänemark, Österreich - GLS Expressversand für Felgen oder fertig montierte Rad/Reifenkombination bis 750 Euro pro Rad versichert
25,00 Euro Frankreich, Italien, Großbritannien - GLS Expressversand für Felgen oder fertig montierte Rad/Reifenkombination bis 750 Euro pro Rad versichert
32,50 Euro Irland, Finnland, Portugal, Spanien, Schweden - GLS Expressversand für Felgen oder fertig montierte Rad/Reifenkombination bis 750 Euro pro Rad versichert
32,50 Euro Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien - GLS Expressversand für Felgen oder fertig montierte Rad/Reifenkombination bis 750 Euro pro Rad versichert
32,50 Euro Schweiz DHL Postpaket International nur Felgen bis 20 Zoll bis 500 Euro versichert.

Versandkosten in alle anderen Länder auf Anfrage. Eigener Versandservice und Abholung ist möglich.

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Thema: Technische Informationen

Welche technischen Informationen sind bei der Felgenauswahl zu berücksichtigen?

Chromfelgen werden oft wie folgt gekennzeichnet: 7“ x 16“, ET 38, LK 4/100:

  • 7 ist die Felgenbreite (Angabe in Zoll)
  • 16 ist der Felgendurchmesser (Angabe in Zoll)
  • ET 38 ist die Einpresstiefe, das heißt: wie weit die Felgenanschraubfläche von der Felgenmitte entfernt ist. (Angabe in mm)
  • LK 4/100 steht für den Lochkreis-Durchmesser:Entsprechend bedeutet 4/100 mm bei dieser Felge, das diese mit 4 Schrauben befestigt wird und der Kreisdurchmesser, in dem die Schrauben angebracht sind, 100 mm beträgt.

weitere mögliche Angaben:

  • H2 - Felge mit Doppelhump (an der Felgenschulter Rundumlaufende Höcker, diese dienen der Querbelastung)
  • Wird noch eine Zahl hinter der LK 4/100 Angabe gemacht, so ist das der Durchmesser der Mittelzentrierung (Zentrierung der Felge auf der Radnabe)

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Was ist bei der Einpresstiefe zu beachten?

Die Einpresstiefe ist nicht der Wert, an dem sich ablesen lässt, wie gut das Rad am Fahrzeug aussieht. Er liefert vielmehr einen Anhaltspunkt, ob ein Rad unter einen bestimmten Kotflügel passt bzw. oder ob und wie weit dieser verbreitert werden muss.

Ein bisschen definitorische Theorie: Als Einpresstiefe (Angabe in mm) bezeichnet man den Abstand zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, also der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Der Abstand zwischen den Felgenhörnern ist die Maulweite, die als Maß für die Felgenbreite dient. Die Maulweite wird in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Eine "7,5-Zoll-Felge" z.B. misst also knapp 19,05 cm Breite.

Bei einer Einpresstiefe Null ist der Flansch genau in der Radmitte, die Felge baut also genauso weit nach außen, wie nach innen. Eine 7,5 Zoll breite Felge mit der Einpresstiefe Null also 9,525 cm nach außen und 9,525 cm nach innen. Eine positive Einpresstiefe (z.B. ET+35) besagt, dass die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut als nach außen (in Richtung Radlauf).

Wenn zwei Felgenpaare zur Disposition stünden, das eine plus, das andere minus 35 mm Einpresstiefe, kann man nur durch die Verwendung der anderen Einpresstiefe die Gesamtspurbreite um 140 mm verändern. (ET +35 mm: 35 mm + 35 mm = + 70 mm; ET - 35 mm: 35 mm + 35 mm = - 70 mm).

Die Lauffläche des Reifens verändert ihre Lage somit nicht durch die unterschiedliche Breite der Felge, sondern ausschließlich durch deren Einpresstiefe. Ist entsprechend keine ausreichende Laufflächenabdeckung gegeben, hilft keine schmalere Felge, sondern nur eine mit größerer Einpresstiefe.

Ein weiteres Kriterium für die Verwendung der richtigen ET ist deren Einfluss auf den Lenkrollhalbmesser. (Abstandsmaß zwischen linkem und rechtem Reifen an der Vorderachse bezogen auf die Mitte der Radaufstandsfläche). Der Lenkrollhalbmesser beeinflusst die Spurstabilität und ist abhängig von der Einpresstiefe. Bei einer positiven Einpresstiefe verkleinert sich der Lenkrollhalbmesser. Umgekehrt (negativen Einpresstiefe oder wenn Distanzscheiben eingesetzt werden) vergrößert sich der Lenkrollhalbmesser. Wenn ein kleiner Lenkrollhalbmesser und damit eine positive bzw. serienmäßige Einpresstiefe gewählt wird, lässt sich das Auto leichter, angenehmer und in extremen Fahrsituationen auch besser und sicherer beherrschen. Die bei einem kleinem Lenkrollhalbmesser bzw. positiver Einpresstiefe vorhandene Optik ist dabei natürlich Geschmacksache.

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Was ist beim Lochkreis zu beachten?

Als Lochkreis ist der Bohrkreis der Radschrauben definiert. Diese werden zur Befestigung der Felgen auf der Bremstrommel / Bremsscheibe genutzt.

Je nach Fahrzeughersteller sind verschiedene Lochkreisdurchmesser und Lochanzahlen auf dem Markt. Wenn ein Felgenhersteller einen großen Marktanteil an KFZ bedienen will, müsste er über sechzig verschiedene Radflansche der Kfz-Hersteller berücksichtigen. Dabei unterscheiden sich die Felgen im Wesentlichen in der Lochzahl, im Lochkreis, dem Durchmesser der Radnabenbohrung und der Einpresstiefe.
Um die Vielfalt zu berücksichtigen bzw. den Kundenwünschen möglichst nahe zu kommen, liefern einige Felgen-Hersteller diese genau nach Kundenwunsch mit entsprechender Einpresstiefe und dem gewünschtem Lochkreis, der dann auf Bestellung gebohrt wird.

Die andere Variante ist die Verwendung von Lochkreisadaptern, welche zwischen der Felge und dem Radflansch des KFZ montiert werden und auf der Fahrzeugseite den Lochkreis-Durchmesser des Fahrzeuges und auf der Felgenseite den der Felge haben. Da es allerdings oft zu Überschneidungen der vorhandenen Bohrlöcher von unterschiedlichen Lochkreisen bzw. Bohrlöchern kommt (siehe Skizze rechts), sollte man auf Zwei-Scheiben-Version zurückgreifen.



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Welche Kennungen und Maßeinheiten existieren bei Reifen?
  • Reifenhersteller (Marke)
  • Profilbezeichnung / Reifentyp
  • Reifenquerschnittsbreite in mm
  • Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
  • Radialreifen
  • Felgendurchmesser in Zoll
  • Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
  • Geschwindigkeits-Index
  • Tubeless (Schlauchloser Reifen)
  • Herstelldatum (XX = Woche, X = Jahr, kleiner als 9. Dekade)
  • Abnutzungsanzeiger (Tread Wear Indicator) (1,6 mm)
  • Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
  • Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen

Quelle: Reifenfibel, 1. Auflage 1999, Schweiz Copyright by Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli

Welche Vorschriften existieren bzw. sind zu beachten?

Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft. Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername und Reifentyp.

Reifenbreite (3)
Sie wird in Millimetern angegeben (z.B. 175 mm). Bei herkömmlichen Pkw-Reifen reichen die Querschnittsbreiten von nominell 125 mm (z.B. 125/80 R 12) bis ca. 335 mm (z.B. 335/30 R 19). Die Breiten steigen dabei in 10-mm-Schritten. Besondere Reifen für neue Rad-Reifen-Systeme (z.B. TD-Reifen von Dunlop oder TRX- oder TDX-Reifen von Michelin) haben andere Breitenmaße in Millimetern. Die Breiten reichen von 160 mm bis 240 mm. Die tatsächliche Breite weicht, bedingt durch die üblichen Fertigungstoleranzen, meist von den nominellen Angaben geringfügig ab und variiert von Hersteller zu Hersteller um wenige Millimeter. Außerdem ist sie abhängig von der Breite der Felge, auf welcher der Reifen montiert ist. Die Normung der Reifen erlaubt es, die meisten Reifen auf Felgen verschiedener Breiten zu montieren. Diese Breitenunterschiede können Ursache dafür sein, dass auf bestimmten Fahrzeugen nur Reifen bestimmter Hersteller (Markenbindung) oder lediglich in Kombination mit bestimmten Felgen montiert werden dürfen, da in diesen Fällen ausschließlich diese Reifen in allen Betriebszuständen mit Sicherheit (also auch beim Einfedern oder beim Lenkeinschlag) "freigängig" sind. Auch die Verwendbarkeit von Schneeketten kann an bestimmte Reifenfabrikate und Felgenbreiten gebunden sein. Zu beachten sind hier die Hinweise in Fz.-Papieren und Bedienungsanleitung.

Höhen-Breiten-Verhältnis/Serie ....../50, /60, /70, /80 (4)
Hier geht es um das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent. Ein /50 bedeutet dann, dass die Reifenhöhe halb so groß ist wie die Reifenbreite. Mit "fallenden" Verhältnis-Zahlen wird die Reifenflanke immer niedriger - übliches Erscheinungsbild sportlicher Pkw (225/45...). Sonderfall: Bei Reifen der 80er-und /82er-Serie war früher die ".../80" in der Bezeichnung nicht üblich - dementsprechend kann in älteren Fahrzeugpapieren noch "155 R 13" stehen. Dies entspricht nunmehr beim Reifenkauf "155/80 R 13".

Reifenbauart (5)
"R" steht hier für "Radial" (zusätzlich auch häufig ausgeschrieben). Es handelt sich um die heute übliche Bauart mit radial angeordneten Karkassfäden. Bis in die 60-iger Jahre war der Diagonalreifen Standard. Sofern heute noch für Spezialfälle (z.B. Oldtimer) produziert, steht anstelle des "R" ein "D" oder auch "-". Hinweis: Es dürfen grundsätzlich nur Reifen einer Bauart montiert werden. Mischbereifung - also Diagonal- und Radialreifen auf einem Fahrzeug, ist lt. StVZO § 36 nicht zulässig.

Felgendurchmesser (6)
Der Felgendurchmesser wird diagonal von Felgenrand zu Felgenrand ermittelt, das Maß wird meist in Zoll ( " ) angegeben. Die gängigsten Maße reichen von 10 " bis 20 ". Bei TD-Reifen von Dunlop sowie TRX-, TDX-Reifen oder dem PAX-System von Michelin werden die Felgendurchmesser in Millimeter angegeben. Die gängigsten Durchmesser gehen von 315 mm bis 440 mm.

Tragfähigkeitskennziffer (Load Index LI) (7)
Kennzahl für die Belastbarkeit des Reifens. Jedem LI-Wert wird, dargestellt in einer genormten Tabelle, eine bestimmte Belastbarkeit des Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck zugeordnet. Beispiel "85" = 515 kg. Die montierten Reifen müssen mindestens dem in dem Fahrzeugpapieren angegebenen LI entsprechen, höhere Werte des LI sind zulässig. Zusatzangabe "Reinforced": (12) Bezeichnung an Reifen besonders hoher Tragfähigkeit (für Kleintransporter, Kleinbusse, Vans, Geländewagen... ). Ausschlaggebend ist aber auch hier die (entsprechend hohe) LI-Kennziffer.

Geschwindigkeitssymbol (GSY, auch "Speedindex") (8)
Kennbuchstabe, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens angibt. Den Buchstaben sind folgende Geschwindigkeitskategorien zugeordnet (hier dargestellt: übliche GSY für Pkw´s).

GSY M N P Q R S T U H V W Y ZR
km/h 130 140 150 160 170 180 190 200 210 240 270 300 >240

Laufrichtungsbindung
Überwiegend an Reifen mit besonderer Profilgestaltung sind auf der Reifenflanke Bezeichnungen wie "Rotation", "Drehrichtung", "Direction", in Kombination mit einem Laufrichtungspfeil eingeprägt. Bei der Reifenmontage ist diese vorgegebene Lauf- oder Drehrichtung zu beachten.

Produktionsdatum(10)
Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT"-Nummer geben das Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 409 =40. Woche 1999. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu tun haben, wird i.a. noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl) deutlich gemacht.

Neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0100 = 1. Woche 2000.

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Welche Abweichungen zwischen Fahrzeugschein und Reifen sind erlaubt?

Abweichend von dem Grundsatz, dass die Bezeichnungen in den Fahrzeugpapieren und am Reifen übereinstimmen müssen, gelten folgende Ausnahmen:

  • Lastindex LI: Der Lastindex des montierten Reifens darf größer sein als die entsprechende Eintragung in den Fahrzeugpapieren. Beispiel: Fz.-Schein 165/65 R 13 76 T, Reifenaufschrift: 165/65 R 13 77 T.
  • Geschwindigkeitssymbol: Er darf "höherwertiger" sein als die entsprechenden Eintragungen in den Papieren. Beispiel: Fz.-Schein 185/65 R 14 86 H, zulässig sind Reifen mit Aufschrift: 185/65 R 14 86 V.
  • Winter-/Ganzjahresreifen: Der Geschwindigkeitsindex darf für niedrigere Höchstgeschwindigkeiten gelten, als in den Fz.-Papieren für Sommerreifen eingetragen. In diesen Fällen muß ein Aufkleber mit der für den M+S-Reifen zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Sichtfeld des Fahrers angebracht werden. Beispiel: Fz.-Schein 195/65 R 14 89 H (Sommerreifen), zulässig sind auch Reifen mit Aufschrift: 195/65 R 14 89 Q M+S. In diesem Fall ist aber auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges durch die des Reifens entsprechend begrenzt und unbedingt einzuhalten.
  • P-Reifen (amerikanische Klassifizierung, Kennzeichung z.B. P 225/60 R 15...). Sie dürfen verwendet werden, wenn sie entsprechend der ECE-R30 gekennzeichnet sind, d.h. ihre Betriebskennung muss der in diesem Informationsblatt dargestellten Form entsprechen. Weicht die Kennzeichnung von der ECE-R 30 ab (z.B. kein Load-Index, kein Speed-Index), so muss der Reifenhersteller schriftlich die Übereinstimmung dieser Reifen mit entsprechenden Anforderungen der ECE-Norm bestätigen. Diese Bestätigung hat der Fahrer immer mitzuführen. Sind in den Papieren (insbesondere von US-Modellen) "P"-Reifen eingetragen, so dürfen auch nach ECE-R 30 geprüfte Reifen verwendet werden, wenn mit Ausnahme des fehlenden Buchstabens "P" die Kennzeichnung auf dem Reifen mit Eintrag in den Fz.-Papieren übereinstimmt.
  • ZR- ,VR-Reifen. Sofern diese in den Papieren älterer Fahrzeuge noch eingetragen sind, dürfen gleich große W - Reifen (bis 270 km/h) mit ausreichender Tragfähigkeit verwendet werden, wenn die Fz.-Höchstgeschwindigkeit 260 km/h (lt. Fahrzeugschein Ziffer 6) nicht überschritten wird und keine weitere Typen- oder Fabrikatsbindungen (Ziffer 33) eingetragen sind. In Zweifelsfällen sollten Fahrzeug- bzw. Reifenhersteller befragt werden.

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